Wenn du auf einen Marathon trainieren möchtest, hast du dir hoffentlich bereits gute Laufschuhe und funktionelle Laufbekleidung zugelegt. In diesem Artikel erfährst du, was du für eine optimale Marathonvorbereitung alles benötigst.
Funktionelle Bekleidung – Ausrüstung Marathontraining
Beim Ausdauertraining wird geschwitzt. Wenn der Schweiss in einem Baumwollshirt bleibt, kann es deine Haut abkühlen – ein Tipp für heisse Tage! Aus diesem Grund wurden funktionelle Bekleidungsstücke entwickelt, die den Schweiss schnell von der Haut ableiten und abgeben. Besonders bei intensiven Einheiten, windigem Wetter und bei langen Läufen profitierst du von funktioneller Laufbekleidung. Als ich mir mein erstes Laufshirt zulegte, ärgerte ich mich, dass ich das nicht schon früher getan hatte. Der Komfort ist unvergleichlich besser als bei den „Baumwollshirts“ der ersten Jogging-Welle.
Für dein Marathontraining benötigst du mehrere Garnituren an Shirts und Laufhosen, sowohl lange als auch kurze. Zusätzlich solltes du für kühlere Temperaturen Laufjacke, Handschuhe und Laufmützen einplanen.
Pulsmesser – Pulsfrequenz-Messgerät
Der Pulsmesser und die Pulsuhr gehören für mich zu den besten Erfindungen der letzten 40 Jahre für Ausdauersportler. Endlich kannst du deine Trainingsintensität präzise überwachen und steuern, was früher nur Profis vorbehalten war. Ausgereifte Modelle berechnen nach einem kurzen lockeren Testlauf sofort die richtigen Trainingsbereiche. Dennoch ist es wichtig, ein Gefühl für deine Belastung zu entwickeln und dich nicht ausschliesslich auf den Pulsmesser zu verlassen.
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Wie viele Paar Laufschuhe? Ausrüstung Marathontraining
Diese Frage stellen sich viele Läuferinnen und Läufer, die zum ersten Mal auf einen Marathon trainieren. Es ist ratsam, mehr als ein Paar Laufschuhe zu besitzen, und hier sind einige Gründe dafür:
- Verletzungsprophylaxe: Wenn du zwischen mindestens zwei verschiedenen Paar Laufschuhen (idealerweise unterschiedliche Modelle und Marken) abwechseln kannst, reduzierst du das Risiko von Überlastungen und Verletzungen. Jedes Modell bietet ein anderes Lauferlebnis und bringt Abwechslung für deine Fussmuskulatur, Sehen und Bänder.
- Langlebigkeit der Schuhe: Bei hohem Kilometerumfang werden die Laufschuhe stark beansprucht. Wenn du zwischen zwei Modellen wechselst, kann sich ein Paar deiner Laufschuhe „erholen“, auslüften und eventuell trocknen. Dies verlängert die Lebensdauer deiner Schuhe, insbesondere die Dämpfungsmaterialen leiden bei langen Distanzen.
- Abwechslung für die Füsse: Für schnelle Einheiten eignen sich leichtere Trainingsschuhe, sogenannte Lightweight-Trainer, hervorragend. Sie bieten einen direkteren Bodenkontakt und sind eine willkommene Abwechslung für deine Füsse. » Gesunde Füsse
Für alle, die auf einen Frühlings-Marathon trainieren, sind Traillaufschuhe oder wasserdichte Modelle von grossem Nutzen. Traillaufschuhe bieten im Schnee besseren Halt, sind oft wasserdicht und somit wärmer zu tragen – ein Vorteil, den ich in der kalten Jahreszeit sehr schätze. Denn dein Training bei einem Frühlings-Marathon beginnt bereits im Dezember!
Ich empfehle dir, pro Laufeinheit der Woche ein Paar Laufschuhe zu nutzen. Für dein Marathontraining solltest du insgesamt vier Paar Schuhe haben: ein Paar für die langen Läufe, ein Lightweight-Trainier zur Abwechslung, eventuell ein wasserdichtes Modell für schlechtes Wetter und ein viertes nach Wahl.
Um Blasen zu vermeiden, sind gut passende Laufsocken entscheidend.
Eine Brusttasche ist sehr praktisch, um darin Utensilien, die du auf den langen Läufen benötigst, zu verstauen.
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