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Wasserdichte Laufschuhe

Seit viele Läuferinnen und Läufer auch in der kalten Jahreszeit laufen gehen, wurde der Markt für wasserdichte (oder wasserabweisende) Laufschuhe immer interessanter. Heute bieten einige Laufschuhhersteller spezielle wasserdichte Laufschuhe-Versionen an.

Gegen nasse und kalte Füsse Ich kann mich noch gut an meine erste Laufzeit erinnern: Da startete ich auch bei nasskaltem Wetter meine Laufrunde. Manchmal lag Nassschnee auf den Wegen, und bevor der Körper durch die Bewegung warm bekam, meldeten sich die nassen und kalten Füsse. Normale Laufschuhe haben meist ein sehr leichtes Mesh-Obermaterial, welches keinen Schutz vor Nässe (und Kälte) bietet. Dafür ist der Schuhinnenbereich optimal belüftet. Da ich das ganze Jahr hindurch trainierte und auch bei Schneematch und Regenschauer meine Laufschuhe schnürte, legte ich mir einen Gore-Tex-Laufschuh zu. Endlich warme Füsse bei den längeren Trainingseinheiten im Winter!

Der grosse Nachteil von wasserfesten Laufschuhen: Eine zweite, wasserdichte Membran muss in den Schuh eingearbeitet werden. Der Bereich der Zunge unter der Schnürung muss ebenfalls dicht sein. Und das führt zu einem höheren Gewicht und die Flexibilität deines Laufschuhs leidet darunter. Inzwischen gibt es Laufschuhhersteller wie Asics, die wasserabweisende, aber nicht wasserdichte Laufschuhe anbieten. Bei diesen Modellen wird das Obermaterial speziell imprägniert.

Vorteile von wasserdichten Laufschuhen

  • Füsse bleiben trocken
  • Füsse haben wärmer
  • Gefahr der Blasenbildung durch nasse Socken entfällt

Nachteile von wasserdichten Laufschuhe

  • Atmungsaktivität eingeschränk
  • etwas schwerere Modelle
  • in der Regel etwas teurere (aufwändigere Herstellung)
  • etwas weniger flexibles Obermaterial führt zu geringerer Flexibilität des Schuhs
  • Gelangt bei starkem Regen oder bei einer Bachdurchquerung Wasser in die Schuhe, bleibt es drin

Wann machen wasserdichte Laufschuhe Sinn?

Wenn du gerne das ganze Jahr trainiert, lohnt sich die Anschaffung eines solchen Modells. Als Alternative könntest du dir einen Trail-Laufschuh zulegen. Dieser eignet sich aber für Asphalteinsatz weniger, dafür trumpft er mit besserem Profil auf weichem Boden auf. Mit Modellen mit Vibram- oder Continental-Sohlen habe ich im Stadtgebiet die besten Erfahrungen gemacht. Andere Sohlen waren auf gewissen Bodenbelägen und vor allem auf den vielen Schachtdeckeln sehr rutschig.

In der wärmeren Jahreszeiten sind wasserdichte Laufschuhe schnell viel zu warm und unangenehm zum Tragen. Wenn es stark regnet, läuft auch beim wasserdichten Modell von oben Wasser in den Schuh. Da ist das Laufschuhmodell mit Mesh-Obermaterial im Vorteil: Wasser kann auch wieder aus dem Schuh laufen…

Je langsamer du bei kalter Witterung unterwegs bist, desto eher eignet sich ein wasserdichter Laufschuh. Wenn du intensiver trainierst, wirst du mit einem nicht wasserdichten Modell durch die bessere Flexibilität mehr Spass am Laufen haben - und durch den stärkeren Muskeleinsatz genug warm haben.

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