...weil mit der Zeit deine grosse Laufrunde zur kleinen Laufrunde wird.

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Energy-Gel für Wettkämpfe

Energy-Gels im Test

Ich habe selber schon Energy-Gels während eines Halbmarathon- und Marathon-Wettkampfes verwendet. Die sieben verschiedenen Produkte habe ich nach folgenden Kriterien unter die Lupe genommen:

  • Wie einfach ist es, die Energie in den Magen zu bekommen?
  • Wie praktisch sind die Produkte zum Mitnehmen beim Wettkampf?
  • Wie ist das „Handling“ der Produkte mit Laufhandschuhen?
  • Wie viel des kostbaren Energy-Produkts verbleibt ungenutzt in der Verpackung?
  • Sind die Produkte auch bei kühlem Wetter (6 Grad Celsius) verwendbar?

Preisvergleiche

Für mich sind das Handling der Verpackung, die Wettkampfverträglichkeit und der Geschmack vordergründig. Deshalb habe ich auf eine Angabe von Preisen verzichtet.

Verträglichkeit der Energy-Gels

Die Verträglichkeit musst du selber ausprobieren. Am besten machst du das bei einem Testlauf oder einem intensiven Training. Jeder Läufer und jede Läuferin reagiert unter Belastung anders auf Einnahme von Getränken und Kohlenhydrat-Gels.

Grosses Angebot an Produkten und Verpackungen

Xenofit Carbohydrate GelViele Firmen habe ein sehr grosses Angebot an verschiedenen Kohlenhydrat-Produkten für den Ausdauersport. Es gibt zähflüssige Gels, die mit Wasser nachgespült werden müssen, bereits schon richtig verdünnte Kohlenhydrat-Getränke, Energie-Riegel u.a.m. Die Gels sind meistens in kleinen Beuteln oder in Tubenform zu haben. Letztere haben den Vorteil, dass die Gels portioniert eingenommen werden können, während die kleinen Beutel auf einmal geleert werden. Ein grosser Vorteil ist auch, dass die Tuben bei Wettkämpfen in der kühleren Jahreszeit gut mit Laufhandschuhen bedient werden können. Kein Beutel liess sich mit meinen Laufhandschuhen öffnen. Je drei von sechs Beuteln der Produkte Squeezy und Perform Gel liessen sich schlecht, bzw. letztere gar nicht öffnen. Die Perforation war ungenügend, bzw. zu weit oben gestanzt. Darüber hätte ich mich in der Wettkampfsituation geärgert.

Menge an Verpackungsmaterial

Der Xenofit-Gel-Stick benötigt am wenigsten Verpackungsmaterial, dicht gefolgt vom Sponser-Produkt und Squeezy. Die Tuben oder Trinkbeutel benötigen wegen des speziellen Verschlusses mehr als 6 Mal mehr Material, welches nach Gebrauch als Abfall anfällt.

Wie viel Produkt kriegt man aus der Verpackung raus?

Je flüssiger die Konsistenz, desto besser bringt man die Kohlenhydrate auch aus der Verpackung. Trotzdem gibt es je nach Beutelart grosse Unterschiede: Bei den Energy-Gels schwankte die in der Verpackung gebliebene Restmenge zwischen 8 und 17 %. Sponser- und PowerBar-Beutel hatten hier mit 8, bzw. 9 % die Nase vorn. 17 % sind ganz schön viel: Ein sechstel des gekauften Kohlenhydrat-Gels.

Noch besser entleeren lassen sich natürlich die flüssigen Produkte: Liquid Energie Pur von Sanct Bernhard Sports (4 % Restmenge), Dextro Energy sogar nur noch 2 %. Das sind, ehrlich gesagt, nur noch "Spuren"...

Tiefe Temperaturen

Alle Gel-Produkte behielten bei 6 Grad Celsius eine angenehme Konsistenz bei. Einzig der Sponser-Gel wurde bei 6 Grad recht dick.

» Zur Schnellübersicht der Energy-Gels

Folgende Produkte habe ich unter die Lupe genommen:

» Squeezy Energy Gel von Squeezy Sports Nutrition GmbH in Braunschweig (D)

» Liquid Energie Pur von Sanct Bernhard Sport in Bad Ditzenbach (D)

» Dextro Energy Lemon - Dextro Energy GmbH & CO in Krefeld (D)

» Perform Gel Orange von Well Plus Trade GmbH in Hamburg (D)

» PowerBar Green Apple von PowerBar Europe GmbH in München (D)

» Liquid Energy Plus von Sponser Sport Food in Wollerau (CH)

» Xenofit carbohydrate gel von Xenofit GmbH in Tutzing (D)